Unsere Leitbild:
  die Legende vom

 begeisterten Schlierseer

war 2002 legendär - 2007 ist klar, ohne Visionen gibt es keine Veränderung.

Natürlich haben unsere Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat in Schliersee ab 2008
ihre persönliche Vorstellung, was gemeint ist, wenn wir sagen: „Schliersee soll grüner werden!“ Von Links nach rechts: Wolfgang Schindler, Brigitte Bürkel,  Irmi Metz, Rosi Polifka,  Sabine Plösser, Beate Rauch, Sibylle Strack-Zimmermann, Gudrun Schilling, Angelika Hubner, Gigi Plessner, Johannes Neunhoeffer, Katharina Rauch. Nicht im Bild: Johannes Schindler, Petra Spring

Trotzdem lohnt ein Blick auf diese Vision von 2002,
erzählt von unser „grünen Oma“:

„Es geschah im Jahr des Heils 2002, dass im Markt Schliersee plötzlich zwischenmenschliche Klimaerwärmung ausbrach. Alle Rätinnen und Räte freuten sich von einem Monat zum anderen auf die Gemeinderatssitzung. Sie begrüßten sich mit Küsschen auf die rechte und linke Wange und diskutierten in aller Freundschaft. Am allerliebsten aber hatte sie die GRÜNEN-GemeinderätInnen. Diese neue Wärme drang nach außen. Die Schlierseer wurden davon angesteckt.

Sie belegten ihre Dächer mit Sonnenkollektoren und Solarzellen und ihre Häuser mit Wärmedämmung, wo es nur ging. Ihre Neubauten sowieso. Sie bezogen ihren Strom von alternativen Stromerzeugern und sparten Energie, zogen sich lieber warm an und stellten ihre Standby's ab.

Auf den Straßen sah man mehr Radler und Fussgänger als Autos und die RVO-Busse fuhren nicht mehr leer hin und her. Immer dachten sie an das, was sie ihren Kindern und Enkeln hinterlassen würden.

Bäume wurden nicht mehr gefällt oder für einen gefällten Baum zwei neue gepflanzt. Denn Bäume sind Luftfilter, senken CO2, sind Lebewesen und freunde.

Weil noch niemand etwas über die Langzeitwirkung von Mobilfunk-Sendeantennen weiß, strebten sie ein Mobilfunksender freies Schliersee an. Es könnte sein, dass einmal gestresste Großstädter solche Urlaubsorte suchen.

Sie trennten den Müll noch sorgfältiger, betrieben Abfallvermeidung, was noch viel besser, aber schwieriger ist und verlangten in den Läden nach Recycling-Papier, das man wegen der großen Nachfrage auch wieder bekam.

Weil die schönste Landschaft durch Dosen, Flaschen, Zigarettenschachteln, Bonbonpapierchen und Tempo-Taschentücher verschandelt wird, klaubten sie den Dreck in den Parks und am Seeufer auf, steckten ihn in den nächsten Abfalleimer und wuschen sich die Hände im See.

Damit das Trinkwasser seine naturbelassene Qualität behält, wehrten sie sich mit Zähnen und Klauen gegen eine Privatisierung ihrer kommunalen Wasserversorgung.

Gehsteige, Ämter, Gasthäuser u. ä. wurden barrierefrei, damit sich auch Rollstuhlfahrer in Schliersee wohlfühlen.

Renner auf dem Bauernmarkt im ehemaligen Bahngelände waren ökologisch erzeugte Lebensmittel aus der Region.

So wurden alle Familien zu kleinen Agenda 21 - Gruppen, ganz im Sinne des Gemeinde-Netzwerks "Allianz in den Alpen", dem sich Schliersee schon 1997 angeschlossen hatte. Alle übertrafen sich im Umwelt- und Klimaschutz und brachten so erst richtig Leben in dieses Netzwerk.

Ganz Schliersee strahlte Freundlichkeit, Sauberkeit und Nachhaltigkeit aus und begeisterte dadurch die Urlaubsgäste, die zahlreicher denn je ihre schönsten Tage in Schliersee verbringen wollten.

Alle waren begeistert und wählten GRÜN!

(Na ja, ehrlicherweise waren auch ein paar Schwarze und Rote und noch Andersfarbige dabei - denn Schliersee war sehr bunt in diesen Zeiten ;-)

Die Legende könnte wahr werden.“


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