Förderung der erneuerbaren Energien
ist ein klassischer Schwerpunkt grüner Politik - mit dem Eintritt in die Bundesregierung haben die daher Grünen für einen Richungswechsel in der Energiepolitik gesorgt. Insbesondere das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat in fast allen Bereichen der Branche einen Boom ausgelöst, der noch vor wenigen Jahren nicht vorstellbar gewesen wäre. Gerade Bayern hat von der Energiewendepolitik der Bundesregierung enorm profitiert: Mehr als 40 % der Bundeszuschüsse in diesem Bereich fließen nach Bayern.
Die erneuerbaren Energien sind durch verschiedene Förderinstrumente auch wirtschaftlich zu konkurrenzfähigen Alternativen gegenüber den Konventionellen Energieträgern geworden. Vor allem das EEG hat sich als Kernstück einer neuen, grünen Energiepolitik etabliert.
Im Koalitionsvertrag hat sich die neue Bundesregierung festgelegt: "Das EEG und die Förderpolitik werden mit dem Ziel weiterentwickelt, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung und am Primärenergieverbrauch bis pätestens zum Jahr 2010 (gegenüber dem Basisjahr 2000) zu verdoppeln. (...)
Die Bundesregierung wird das EEG überprüfen und dabei die Förderhöhe technologiebezogen degressiv anpassen. (...)
Bei der Erzeugung von Wärme durch erneuerbare Energien wird für eine Verstetigung des Rahmens der Förderung Sorge getragen. Ziel ist es, die Fläche an Sonnenkollektoren in den nächsten vier Jahren zu verdoppeln."
Bürger-Photovoltaikanlage
auf dem Feuerwehrhausdach in Schliersee
Wie können, sich die SchlierseerInnen an dem für unser aller Zukunft wichtigen Boom für erneuerbare Energien beteiligen?
Der "AK Energie und Klimaschutz in der Gemeinde Schliersee Netzwerkgemeinde Allianz in den Alpen" hat eine Antwort:
Sie wurde bei der Informationsveranstaltung am 17. März 03 im Kurzentrum vorgestellt:
Noch in diesem Sommer soll auf dem Feuerwehrhausdach in Schliersee eine 120 m2 große Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Solarstrom installiert werden. Aufgeteilt auf 11- 13 Einzelanlagen kann mit einem Jahresertrag pro Anlage von ca. 1.200 KWh gerechnet werden. Wer sich an diesem Projekt beteiligt, wird Eigentümer seiner Einzelanlage mit eigenem Einspeisungszähler und eigener Abrechnung. Die Investitionskosten von etwa 13.000 € werden zu 100 % durch die KFW-Bank zu einem Zinssatz von 1,91 % bereitgestellt. Laufzeit: 10 Jahre.
Laut EEG erhält man pro eingespeiste KWh 45,7 Euro-Cent garantiert für 20 Jahre. Für diese Zeit ist eine Gesamtrendite von ca. 4 % möglich.
Um den Anschaffungs- und Montagepreis möglichst günstig zu gestalten, sollten sich auch Leute an dem Projekt beteiligen, die eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Hausdach installieren möchten. Der AK Energie und Klimaschutz bittet darum und hofft, dass viele BürgerInnen teilnehmen.
Schon im April sollen die ersten Schritte zur Verwirklichung des Vorhabens eingeleitet werden.
Bitte nehmen Sie für Detailinforamtionen und Beteiligung Kontakt auf mit:
Herrn W. Geratsdorfer, Schießstättstr. 2, 83727 Schliersee
Tel. 08026-2320 Fax 08026-2396; eMail: geratsdorfer@t-online.de
(siehe auch: Schlierseer Gemeinde-Nachrichten März-April 03, Seite 20)
Die nächste Info-Veranstaltung zur PV-Anlage auf dem Schlierseer Feuerwehrhausdach findet am Montag, den 31. März 03, 20.00 Uhr im Kurzentrum statt.
Wichtige Förderprogramme für
"Erneuerbare Energien"
Um dem Anstieg von Treibhausgasen durch die Verbrennung fossiler Energieträger entgegenzuwirken, sollten alle überlegen, was sie als Einzelne dazu beitragen können, den Trend umzukehren:
Neben möglichst sparsamem Umgang mit Strom, Öl, Gas, Benzin sollte man darüber nachdenken, welche persönlichen Möglichkeiten sich zur Nutzung erneuerbaren Energien bieten.
Zur Finanzierung solcher Aktivitäten gibt es verschiedene Förderprogramme für Wärmedämmung der Gebäude-Außenhülle
- Installation von Brennwertkesseln, KWK-Anlagen u.ä.
- Installation von Wärmepumpen
- solarthermische Anlagen
- Photovoltaik-Anlagen
- geothermische Anlagen
- Biomasse- und Biogas-Anlagen
- Wärmetauscher und Wärmerückgewinnungsanlagen
- Errichtung von Passivhäusern
- Errichtung von Energiesparhäusern.
Informationen dazu gibt es im Internet unter:
www.kfw.de
db.bmwi.de
www.dta.de
www.bmwi.de
www.stmwvt.bayern.de
www.stmlf.bayern.de
www.solarfoerderung.de
www.hans-josef-fell.de
Informationen vor Ort über und von
Dipl.-Ing. Thomas Böttler
www.energiesystemtechnik.de
eMail: info@energiesystemtechnik.de
Tel. 08025-4994 Fax 08025-8771
Leute helft mit! Macht Schliersee zu einem Platzl für die Sonne!
Johannes Neunhoeffer
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